zum vergrößern auf das Foto klicken

















Am ersten Donnerstagabend im März war es wieder soweit – die Sportler des Jahres 2025
wurden im Forum der Oberschule in Westerstede geehrt. Rund 200 Gäste waren in dem gebührenden Ambiente Zeugen einer harmonischen und erstklassig organisierten Ehrungsveranstaltung.
Jede Veranstaltung beginnt mit der Eröffnungsrede und den Grußworten der auserwählten Ehrengäste. Marcel Sühling-Urban vom Vorstandsteam des Kreissportbundes richtete in seiner Begrüßungsrede das Augenmerk auf die geleisteten Erfolge der zur Wahl stehenden Sportlerinnen und Sportler, Karin Harms als Landrätin und Schirmherrin dieser Wahl lobte das ehrenamtliche Engagement der Trainerinnen und Trainer für ihre Schützlinge und hob auch die Bedeutung des Sports im Landkreis Ammerland hervor. Hermann Nee als stellvertr. Bürgermeister und sozusagen Gastgeber gab einige Anekdoten aus seinem Sportlerleben zum Besten. Markus Minten als Redaktionsleiter der NWZ bat die Vereine weiterhin so aktiv den Sport im Ammerland zu fördern und auch gerne die NWZ für die Öffentlichkeitsarbeit mit ins Boot zu holen.
Bevor nun die ersten Nominierten von Lars Puchler auf die Bühne gebeten wurden, begeisterte die junge Turngruppe des TuS Ofen mit beherzten Sprüngen, Salti und Flic-Flacs das Publikum und freute sich über den anerkennenden Applaus.
Jetzt ging es los – die Nachwuchssportler, Leni Harms, Laura Kruse, Alex Saitz, Djordje Klaric, Hauke Döbler und Hiroki Nappe wurden von Lars zu ihren Erfolgen im Jahr 2025 befragt und auch, warum sie gerade diesen Sport ausüben. Die Fragen wurde sehr souverän und locker beantwortet.
Danach folgten die Damen und zur Überraschung aller marschierte auch ein Herr auf die Bühne. Zur Wahl hatten Jule Johanna Blank, Lara Hullmann, Lieske Meiners und Maren Oldenettel gestanden. Alf Decker übernahm die Vorstellung von Lieske Meiners, die leider beruflich verhindert war, vor. Die Damen und der Herr plauderten über die Saison 2025 und die damit verbundenen Schwierigkeiten und letztendlich doch tollen Erfolge. Nun folgte wieder ein sportliche Darbietung – die Rope-Skipping Mädels vom SVE Wiefelstede ließen die Bühne wackeln. Die Seile folgen gerade, über Kreuz, vor und zurück um die jungen Sportlerinnen und auch im Liegestütz wurde über das Seil „gehüpft“. Der abschließende donnernde Applaus war der verdiente Lohn. Jetzt durften sich die Männer auf den Weg zur Bühne machen – Dietmar Averbeck, Finn Behrens, Jon´il Fugett, Jan Kruse, Heiner Luers und Jyun Nappe hatten zur Wahl gestanden. Für die Herren hatte das Jahr 2025 nicht sonderlich vielversprechend begonnen, doch im Laufe des Jahres wurden die Leistungen immer besser und so kam der ersehnte Erfolg doch noch und brachte allen die Nominierung zur Wahl ein.
Zum Ende der Vorstellungsrunde wird es erfahrungsgemäß immer voll auf der Bühne wenn die Mannschaften vorgestellt werden. So versammelten sich der TV Bad Zwischenahn, der TV Metjendorf, der VfL Rastede, die SG Westerstede/Ekern, der SSV Jeddeloh II und die Paradinos Elmendorf vor dem Plenum. Die Mannschaftsführer oder Sprecher erklärten dann zu den Fragen von Lars ihren Weg durch das erfolgreiche Sportjahr 2025.
Genug der Vorstellung, jetzt ging es an die Präsentation und man hätte gerne einen Trommelwirbel in die gespenstische Stille im Forum gesendet: Alex Saitz ist der Nachwuchssportler 2025 – zum ersten Mal ein Eishockeyspieler und er erklomm fröhlich lachend die Bühne und nahm den Wanderpokal und zum allerersten Mal kein T-Shirt, sondern eine gläserne Ehrenplakette in Empfang. „The same Procedure as last Year“ huschte durch den Saal, als Alf Decker für Lieske Meiners Pokal und Plakette übernahm. Schon im letzten Jahr hatte er als „Ersatz“ für den Sportler des Jahres Volker Kienast fungiert. Als Abteilungsleiter Leichtathletik beim SV Friedrichsfehn übernimmt er diesen Job sehr gerne. Bei den Herren der Schöpfung gab es mit Jan Kruse einen Sieger, der als neutrale Person auf den Fußballfeldern in der Region starke Leistungen gezeigt hat und 2025 das A-Jugendpokalendspiel im DFB-Pokal geleitet hat.
Die letzten im Bunde waren dann die Mannschaften und der Jubel in den Reihen der zahlreich anwesenden Turnerinnen oder besser Akrobatinnen von der Showgruppe „Paradinos Elmendorf“ waren unbeschreiblich. Jubelnd, hüpfend und strahlend eroberten sie die Bühne und durften sich über den Pokal und für jede einzelne über eine Erinnerungsplakette freuen. Nach so viel Spannung kam anschließende das leckere Finger-Food-Buffet genau zum richtigen Zeitpunkt. Das Foyer war ruck-zuck mit vielen Gästen gefüllt und jetzt durfte über den Sport im Ammerland in vielen schönen Gesprächen diskutiert und philosophiert werden.
Text und Bilder Axel Eickhorst
so war es im letzten Jahr – Sportler des Jahres 2024


















Text und Fotos: Axel Eickhorst
Große Emotionen und kein Stillstand bei den Nominierten
Die mit großer Spannung erwartete Sportlerehrung im Forum an der Oberschule in Westerstede war eine tolle, emotionsgeladene Veranstaltung. Neben den nominierten Sportlerinnen und Sportlern waren zahlreiche Trainer, Wegbegleiter, Übungsleiter und Förderer zugegen und lauschten den Grußworten der Schirmherrin Karin Harms, Landrätin, Michael Rösner Bgm. Westerstede und dem Vorstandsmitglied des Kreissportbundes Ammerland, Marcel Urban-Sühling.
Die jungen Mädchen der Showgruppe D-Xplosion vom TV Metjendorf eröffneten mit einer sehr gelungenen und mitreißenden Show den kurzweiligen Abend und wurden mit viel Applaus bedacht.
Lars Puchler bat dann die fünf vorgeschlagenen Nachwuchssportler, Clara Bonhagen, Torge Damke, Mika Kirschstein und Rico Ahlers auf die Bühne, Paulina von Garrel wurde von ihrem Vater vertreten.
Die Fragen nach den Gründen für ihren Erfolg wurden allesamt mit einer guten Souveränität beantwortet, und Rico Ahlers führte weiter aus, das ihm 2024 vieles gelungen ist und er nun halt weiter üben und Gas geben möchte und Clara Bonhagen zieht es in den Osterferien nach Portugal ins Trainingslager.
Dann folgten die Sportlerinnen Corinna Sandfort, Lena Wolken, Jennifer Stein, Irmgard Neumann und die Parabogenschützin Sandra Maschkewitz – sie wurde kurzerhand mit ihrem Rollstuhl auf die Bühne gehoben. Die fünf Ausnahmeathletinnen erklärten aus ihrer Sicht die Erfolge 2024 – etwa bei Jennifer Stein sei es ihr Pferd, der ihr durchaus manchmal zeigte, wie viel Spaß ihm die Dressur bereitet. Bei dem kleinen Vortrag von Sandra Maschkewitz herrschte absolute Ruhe im Forum und sie schilderte warum sie seit 2013 auf den Rollstuhl angewiesen ist und wie sehr ihr der Sport in ihrer Situation geholfen und ihr heute noch den nötigen Pusch im Leben gibt.
Es folgte wieder eine Tanzvorführung der Magic Beats vom SVE Wiefelstede – auch diese Gruppe wusste zu begeistern und wird ihren Weg im Show-Tanz bestreiten.
Wie so oft füllten die Mannschaften die Bühne, die Stärke der Teams reichte von klein mit 2 Personen bis Groß mit über 30 Sportlerrinnen bei der Showgruppe Confianza. Jeder Sprecher seiner Mannschaft hatte nette Anekdoten zu den zurück liegenden Erfolgen zu berichten.
Den Schlussakkord der Vorstellung bildeten dann die Sportler, aus beruflichen Gründen konnten nur wenige an der Ehrung teilnehmen, der Fußballer Felix Hallwaß betonte, dass er seine vielen Tore nur dem tollen Mannschaftsgeist seiner Mitspieler zu verdanken habe, Frank Juchim freute sich über seine Nominierung aus der Randsportart Badminton heraus und der Leichtathlet Volker Kinast wurde per Videobotschaft zugeschaltet. Es wirkte etwas verwirrend, dass die drei Sportler gleich auf der Bühne bleiben sollten für die erste Verkündung des Preisträgers – der Langsprinter Volker Kinast durfte dann nochmals per aufgezeichneter Online-Botschaft zu seinem Sieg aus der Ferne Stellung nehmen, zwei Vereinsvertreter vom SV Friedrichsfehn nahmen Pokal und T-Shirt gern in Empfang.
Anschließend fand die Ehrung der Nachwuchssportler statt, die Preisträgerin Clara Bonhagen schaute zunächst etwas Ungläubig, aber das legte sich unmittelbar nach der Pokalübergabe – bei der zweiten Nominierung schaffte sie es nun ganz nach oben.
Bei der Vorstellung der Mannschaft des Jahres war die Überraschung groß, keine Vereinsmannschaft sondern die Schülermannschaft vom Gymnasium Westerstede errang den Titel. Sie erreichten mit ihrer Stimmenausbeute online mit 1508 Klicks die absolute Höchstzahl an Stimmen.
Den Schlusspunkt bei der Ehrung setzten die Damen mit einer Siegerin, die schier aus dem Häuschen war und es nicht fassen konnte, Sandra Maschkewitz aus Apen erhielt den Pokal aus den Händen von Landrätin Harms und war überglücklich. Zum Schluss lud dann Marcel Urban-Sühling das gesamte Auditorium zum schmackhaften Finger-Food-Buffet, zu leckeren Getränken und der einen oder anderen schönen Geschichte ins Foyer im Forum ein.

noch einige Impressionen aus der letztjährigen Veranstaltung:














Fotos: Axel Eickhorst


